Phillip Boa and the Voodooclub
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Alternative · Indie · Rock · Avantgarde

Phillip Boa and the Voodooclub sind „eine der einflussreichsten und renommiertesten deutschen Bands“ (ARD, laut.de, louderthanwar etc.). Nach einer leichten „Krise“ in der ersten Dekade der 2000er ist die Band derzeit in der Form ihres Lebens. Gitarrist Oli Klemm und die neue Sängerin Pris brachten frisches Blut in die Band. Die Live-Kritiken der Band sind durchweg euphorisch und das aktuelle Studioalbum „Bleach House“ (08/2014) erreichte mit Platz 7 der deutschen Media Control Charts die beste Platzierung der Bandgeschichte. Der Voodooclub tourt wieder verstärkt, ein jüngeres Publikum ergänzt die sehr loyale Fangemeinde der Band.

Phillip Boa, der konsequenteste Indiepionier unseres Landes, hat mit „Aristocracie“, „Hair“ oder „Boaphenia“ Meisterwerke für die Ewigkeit in petto und zudem eine beachtliche Anzahl veritabler Kulthits („Container Love“, „This Is Michael“, „Love On Sale“, „And Then She Kissed Her“ etc.) sowie eine Menge internationaler Anerkennung vorzuweisen. Dazu gab es mit „Loyalty“ (2012) ein herausragend elegantes Ausrufezeichen. Doch kein Grund für den nimmermüden Pop-Partisanen sich auszuruhen. In kreativer Hinsicht gehörte er stets zur Front der Inspirierten. Seine Stärken liegen im Sinn für Überraschungen, dem perfekten Händchen bei der Auswahl leidenschaftlicher Bandmitglieder und einem ausgeprägten Gefühl für musikalische Kontraste. Zudem gilt er als einer der schärfsten Beobachter unserer Gesellschaft und ist ohne Zweifel einer der profiliertesten Songwriter Deutschlands, mit zynisch-poetischen Blick, „voller rätselhafter Metaphern und scharfen Weisheiten“ (NME).

Auf „Bleach House“ zeigt sich Phillip Boa einmal mehr als perfekter „Entertainer“ und unermüdlicher Kämpfer gegen oberflächliche Kunst. Der Voodooclub ist weiterhin Garant herrlich ineinander geschachtelter Arrangements, dabei dermaßen ästhetisch fest gezurrt, dass die Musik keinen Moment lang überladen wirkt. Produziert wurde das Album von David Vella in den Temple Studios, Malta, abgemischt von Dougal Lott (Ray Davies, Marina and the Diamonds, Bombay Bicycle Club) in den Konk Studios, London und gemastert von Fred Kevorkian (The White Stripes, Peter Murphy, Billy Cobham, Sonic Youth und The National) in den Avatar Studios, New York.

Im Mai/Juni 2015 wurde das „erste offizielle Album“ (O-Ton Boa), remastert und ergänzt um rare Bonustracks, unveröffentlichte Songs sowie einer CD mit den qualitativ besten Bootleg- Aufnahmen aus der Anfangszeit der Band (1986-1988), wiederveröffentlicht. Neu, liebevoll und von Originalbändern gemastert von Mastering-Guru Eroc auf dem Kultlabel Constrictor. Das 1986er Album, damals auf dem Londoner Red Flame Label erschienen, erhielt 7 x „Single of the Week“ und „Album of the Week“ Auszeichnungen in englischen Magazinen wie NME, Melody Maker und sogar im amerikanischen „Spin“. Live wird es im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 einige exklusive Konzerte geben, wo die Band Songs aus dem Album live präsentiert (inkl. Best-Of Set).